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	<title>Energieberatung Hannover</title>
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	<title>Energieberatung Hannover</title>
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		<title>Keine Mehrwertsteuer-Ausnahme für Gasumlage</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/08/17/keine-mehrwertsteuer-ausnahme-fuer-gasumlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 08:13:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Gas Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Gaspreise]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während sich Verbraucher mit horrend gestiegenen Strom-, Öl-, Gas- und sogar Holzpreisen konfrontiert sehen, diskutieren Politiker weniger über ernsthafte Finanz-Hilfen, sondern über eine 19%ige Mehrwertsteuer-Belastung der Gasumlage. Bald beginnt die Heizperiode. Bis dahin müssen finanzielle Hilfe stehen. Auf&#160;Twitter äußerte Julia&#8230;</p>
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<p><strong>Während sich Verbraucher mit horrend gestiegenen Strom-, Öl-, Gas- und sogar Holzpreisen konfrontiert sehen, diskutieren Politiker weniger über ernsthafte Finanz-Hilfen, sondern über eine 19%ige Mehrwertsteuer-Belastung der Gasumlage. Bald beginnt die Heizperiode. Bis dahin müssen finanzielle Hilfe stehen.</strong></p>



<p>Auf&nbsp;<a href="https://twitter.com/cducsubt/status/1559238295665647619" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Twitter äußerte Julia Klöckner</a>, ehemalige Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft im Kabinett Merkel, größtes Unverständnis über das Unvermögen der Ampel, die Gasumlage so zu gestalten, dass sich nicht noch zusätzlich der Staat an der Gasumlage-Belastung &#8222;bereichert&#8220;: &#8222;Ob man 19 % noch da drauf haut, auf den 2,4 Cent oder eben nicht, das ist ein erheblicher Unterschied.&#8220;</p>



<p>Während die zusätzliche Belastung in der Tat für viele einen erheblichen Unterschied macht, so hat sich Julia Klöckner zumindest in ihrer Einschätzung vertan, die Gasumlage von der Mehrwertsteuer befreien zu können.</p>



<p>In diesem Punkt steht sie allerdings dem Finanzminister Christian Lindner in nicht vielem nach. Denn auch Christian Lindner musste heute eine Absage von der EU-Kommission einstecken. „Es gebe keine Möglichkeit für eine Ausnahme bei dieser Art von Abgabe“, antwortete ein Kommissionssprecher in Brüssel auf Lindners Anfrage, die Gasumlage aufgrund der besonderen Umstände von der Mehrwertsteuer zu befreien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam es zu dieser Fehleinschätzung?</h2>



<p>Noch am 05.08.2022 machte sich Christian Lindner – u.a. auch via Twitter &#8211; dafür stark, die Gasumlage von der Mehrwertsteuer zu befreien:</p>



<p>&#8222;Gaskunden sollten wir nicht noch mehr belasten. Daher werde ich alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten prüfen, um die Gasumlage von der Mehrwertsteuer auszunehmen. Wir brauchen keine neuen Belastungen, sondern Entlastungen für die breite Mitte&#8220;, so Christian Lindner.</p>



<p>Die rechtliche Brisanz schien ihm allerdings nicht gänzlich bewusst. Denn wie Danyal Bayaz, Finanzminister in Baden-Württemberg, am 10.08.2022 auf Twitter sagte, ließen die Mehrwertsteuersystemrichtlinie der EU, das deutsche Umsatzsteuergesetz und die deutsche Rechtsprechung eine mögliche Ausnahme der Gasumlage von der Mehrwertsteuer nicht zu.</p>



<p>Auch Christian Lindner bestätigte am Sonntag, den 14.08.2022, auf Twitter, dass eine Mehrwertsteuerbefreiung der Gasumlage problematisch sei:</p>



<p>&#8222;Auf die Gasumlage würde aus europarechtlichen Gründen auch noch Mehrwertsteuer erhoben werden müssen. Ich habe mit der EU-Kommission Kontakt aufgenommen, um eine Ausnahme zu erreichen. Wir werden dafür sorgen, dass es nicht zu Mehrbelastungen kommt, weil der Staat profitiert.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es nach der Absage der EU-Kommission nun weiter?</h2>



<p>Der in letzter Zeit häufig zitierten Muster-Familie mit 20.000 kWh Gasverbrauch drohen nun also wegen der Gasumlage von 2,419 Cent nicht nur 483,80 Euro, sondern Mehrkosten von 575,72 Euro. Insgesamt also nochmals 91,92 Euro pro Jahr obendrauf. Monatlich rund 7,66 Euro.</p>



<p>Das ist Geld, aber im Vergleich zu den exorbitant gestiegenen Gaskosten insgesamt eher vernachlässigbar. Denn die Musterfamilie muss, wenn sie heute einen neuen Gas- und oder Stromvertrag abschließen müsste, ein Vielfaches an Kosten pro kWh zahlen.</p>



<p>Die Diskussionen um weitere Finanz-Hilfen mehren sich daher:</p>



<p>Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert die Senkung der Mehrwertsteuer auf den Gas- und Strompreis von 19 Prozent auf den ermäßigten Satz von sieben Prozent. So würde die Musterfamilie im Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 20.000 kWh pro Jahr zwischen 378 Euro und 454 Euro sparen.</p>



<p>Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE fordert hingegen eine Übergewinnsteuer: „Wenn man den Mut hat, den Steuersatz für Übergewinne auf 90 Prozent zu setzen, wie es Spanien und Griechenland tun, können mit einer Übergewinnsteuer bis zu 102 Milliarden Euro im Jahr alleine im Energiesektor eingenommen werden. Wenn man von den Einnahmen aus der Übergewinnsteuer nur ein Teil in einen Schutzschirm für kommunale Energieversorger investiert, könnte man die Gasumlage streichen und Millionen Menschen entlasten“.</p>



<p>In der Ampel überlegt man nach der heutigen Absage der EU-Kommission zumindest, die Mehrwertsteuer auf die Gasumlage auf anderem Wege zu kompensieren oder die Mehrwertsteuer auf den EU-Mindestsatz von 5 Prozent abzusenken.</p>



<p>Quelle:https://www.energie-experten.org/news/eu-keine-mehrwertsteuer-ausnahme-fuer-gasumlage</p>
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		<item>
		<title>Mögliche Photovoltaik-Pflicht</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/08/04/moegliche-photovoltaik-pflicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2022 07:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[KFW-Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Solaranlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genau genommen ist die Debatte über eine PV-Pflicht auf Neubauten überflüssig wie ein Kropf: Der Bau eines Wohn- oder Gewerbegebäudes kostet in diesen Zeiten mehr Geld denn je. Wer dieses aufbringt, muss eigentlich alles dafür tun wollen, um laufenden Kosten&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Genau genommen ist die Debatte über eine PV-Pflicht auf Neubauten überflüssig wie ein Kropf: Der Bau eines Wohn- oder Gewerbegebäudes kostet in diesen Zeiten mehr Geld denn je. Wer dieses aufbringt, muss eigentlich alles dafür tun wollen, um laufenden Kosten zu drücken und die Amortisation der Investition zu beschleunigen. Egal, ob er den Strom teils selbst verbraucht und den Überschuss ins Netz einspeist oder einen Teil an seine Mieter verkauft:</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Anlage: „In Zeiten langfristig steigender Energiepreise eine Gelddruckmaschine“</h2>



<p>Eine<a href="https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/hohenbrunn-ort28822/gas-strom-sonne-verfahren-photovoltaik-pv-anlage-solar-bayern-spanien-energie-krise-91695848.html">&nbsp;PV-Anlage</a>&nbsp;ist besonders in Zeiten langfristig steigender Energiepreise und der zunehmenden Verstromung von Heizen und Mobilität eine Gelddruckmaschine. Die sich nur einrichten kann, wer (Dach-)Fläche sein Eigen nennt – das Privileg des Immobilienbesitzers. Wer das nicht schnallt, ist selber schuld.</p>



<p>Eine PV-Pflicht ist mit Blick auf Klimaschutz und Versorgungssicherheit gut begründbar – bedeutet aber nichts anderes, als Bauherren zu ihrem Glück zu zwingen. Wer einen Neubau so knapp kalkuliert, dass es bei sechs- bis siebenstelligen Gesamtkosten an der vergleichsweise geringen Zusatz-Investition in Solarmodule scheitert, sollte sich das Bauen wohl ohnehin noch mal überlegen.</p>



<p>Quelle: https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/pflicht-debatte-kommentar-landkreis-ebersberg-photovoltaik-91695987.html</p>
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		<item>
		<title>Erneuerbare-Energien-Pflicht für die Heizungsanlage</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/07/29/erneuerbare-energien-pflicht-fuer-die-heizungsanlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 06:52:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Gas Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierungsfahrplan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Planung einer neuen Heizung gelten in Schleswig-Holstein ab dem 1. Juli 2022 neue Regeln: In Häusern, die vor 2009 gebaut wurden, müssen dann mindestens 15 Prozent der Wärmeversorgung aus Erneuerbaren Energien kommen. Ein höherer Anteil Erneuerbarer Energie zahlt&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/07/29/erneuerbare-energien-pflicht-fuer-die-heizungsanlage/">Erneuerbare-Energien-Pflicht für die Heizungsanlage</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für die Planung einer neuen Heizung gelten in Schleswig-Holstein ab dem 1. Juli 2022 neue Regeln: In Häusern, die vor 2009 gebaut wurden, müssen dann mindestens 15 Prozent der Wärmeversorgung aus Erneuerbaren Energien kommen. Ein höherer Anteil Erneuerbarer Energie zahlt sich langfristig aus.</p>



<p>Von den&nbsp;<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Umwelt/UGR/private-haushalte/Publikationen/Downloads/haushalte-umwelt-pdf-5851319.pdf;jsessionid=4384512B9831F3B9BCCF21BB15ED0E68.live712?__blob=publicationFile,%20S.%2020." target="_blank" rel="noreferrer noopener">CO2-Emissionen der privaten Haushalte</a>&nbsp;entfallen in Deutschland knapp die Hälfte auf das Heizen. Mit dem neuen Energiewende- und Klimaschutzgesetz will die Landesregierung in Schleswig-Holstein den Verbrauch von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas in der Wärmeversorgung reduzieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anerkannte Möglichkeiten zur Nutzung Erneuerbarer Energien&nbsp;</h3>



<p>Haus- und Wohnungseigentümer haben mehrere Möglichkeiten, diese Pflicht zu erfüllen. „Solarthermieanlagen, Geothermie, Umweltwärme oder Biomasse sind als Erneuerbare Energien anerkannt, sofern sie direkt zur Wärmeerzeugung genutzt werden. Wird aus ihnen erst Strom gewonnen und damit eine Heizanlage betrieben, etwa durch eine Photovoltaik-Anlage, reicht das nicht aus“, erläutert Tom&nbsp;Janneck, Leiter des Referates Energiewende und Nachhaltigkeit bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Zudem legt das Gesetz Ersatzmaßnahmen fest. Mit der kompletten Wärmeversorgung über eine Wärmepumpe ist die Pflicht erfüllt, solarthermische Anlagen müssen abhängig von den Wohneinheiten eine bestimmte Größe besitzen. Auch der Anschluss an ein Wärmenetz wird unter&nbsp;bestimmten Voraussetzungen anerkannt:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Das Netz muss zu 15 Prozent durch Erneuerbare Energien beheizt werden, oder</li><li>Netzbetreiber legen einen Fahrplan vor, wie dieses Wärmenetz künftig mit grüner Wärme betrieben wird, oder&nbsp;</li><li>das Wärmenetz darf einen&nbsp;<a href="https://www.energie-experten.org/energie-sparen/energie-berechnen/energieeffizienz/primaerenergiefaktor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Primärenergiefaktor&nbsp;</a>von höchstens 0,7 aufweisen.</li></ul>



<p>Daneben können Verbraucher auch einen Vertrag beispielsweise über die Belieferung mit Biogas, Biomethan, Grünem Wasserstoff oder ähnlichem für die Wärmeversorgung vorlegen. Die Kombination mehrerer Technologien ist ausdrücklich erlaubt. Dabei trägt auch die Vorlage eines individuellen&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.sh/wissen/energie/energetische-sanierung/individueller-sanierungsfahrplan-modernisieren-mit-koepfchen-59828" target="_blank" rel="noreferrer noopener">energetischen Sanierungsfahrplans</a>&nbsp;(iSFP) &nbsp;zu einem Drittel zur Erfüllung der Pflicht bei.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kontrolle und Ausnahmen</h3>



<p>Steht der Austausch oder nachträgliche Einbau einer Heizungsanlage an, müssen Verbraucher ihren Bezirksschornsteinfeger informieren. Dieser überwacht und prüft die Umsetzung der Maßnahmen, die spätestens 12 Monate nach Inbetriebnahme nachzuweisen sind. Sofern die Umsetzung aus technischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist, ein unverhältnismäßiger Aufwand entsteht oder eine besonders erhaltenswerte Bausubstanz vorliegt, kann die Nutzungspflicht entfallen.&nbsp;Noch haben Verbraucher die Möglichkeit, eine rein mit Öl oder Gas betriebene&nbsp;Anlage zu kaufen. Wer vor dem 1. Juli 2022 bestellt, kann die Anlage bis zu sechs Monate nach Veröffentlichung einer Durchführungsverordnung installieren lassen. Die Verordnung wird im zweiten Quartal 2022 erwartet und soll festlegen, wie die neuen Regelungen umzusetzen sind. Voraussichtlich werden darin auch Details zur Befreiung von der Nutzungspflicht geregelt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heizkosten werden sich auf hohem Niveau einpendeln</h3>



<p>Aus Sicht der Verbraucherzentrale ist es ratsam, bei der Sanierung auf Erneuerbare Energien zu setzen. „Die aktuell hohen Preise für Gas geben einen Ausblick auf die künftigen Kosten, die für die Nutzung fossiler Energien zu erwarten sind“, so Tom Janneck. Der im letzten Jahr eingeführte CO2-Preis wird bis 2026 auf bis zu 65 Euro pro Tonne steigen.&nbsp;<a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/klimagutachten.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Laut Studien kann dieser im Jahr 2031 bei rund 200 Euro pro Tonne</a>&nbsp;liegen. „Diese Kosten sind entscheidend bei der Anschaffung einer neuen Anlage“, meint Janneck. Die Nutzung Erneuerbarer Energien hilft, die Heizkosten zu stabilisieren. Ein Anteil von 15 Prozent bildet dabei nur die untere Schwelle. Die neue Bundesregierung hat sich in ihrem&nbsp;<a href="https://www.bundesregierung.de/resource/blob/974430/1990812/04221173eef9a6720059cc353d759a2b/2021-12-10-koav2021-data.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Koalitionsvertrag&nbsp;</a>bereits auf einen Anteil von 65 Prozent Erneuerbare Energien für neu einzubauende Heizungen ab 2025 geeinigt.<br>Darüber hinaus steht mit der Überarbeitung der&nbsp;<a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/QANDA_21_6686" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden</a>&nbsp;auf EU-Ebene eine Regelung an, die Haus- und Wohnungseigentümer jetzt berücksichtigen sollten. Danach erhalten die EU-Staaten klare Rechtsgrundlagen, um nationale Verbote für Öl- und Gasheizungen umsetzen zu können. Zudem soll eine Renovierungspflicht für Gebäude mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz eingeführt werden. „Bei der Heizungserneuerung empfiehlt es sich, die Sanierung des Gebäudes mit zu denken“, so Tom Janneck. „Denn mit einer Reduzierung des Energiebedarfs kommen Wärmelösungen in Betracht, die einen höheren Anteil Erneuerbarer Energie und damit eine nachhaltige Investition ermöglichen.“&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rechtlich absichern bei Bestellung für Öl- oder Gasheizung</h3>



<p>Wer sich vor dem 01. Juli noch für die Anschaffung einer reinen Öl- oder Gasheizung entscheidet, sollte mit seinem Installateur eine Vereinbarung schließen, die bei nicht termingerechtem Einbau einen Rücktritt von dem Auftrag beinhaltet. Als Termin ist spätestens das Datum sechs Monate nach Veröffentlichung der Durchführungsverordnung festzulegen. Mögliche Schadensersatzforderungen, beispielsweise Zusatzkosten durch die Beauftragung anderer Handwerker, sind durch den Rücktritt nicht ausgeschlossen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Energieberatung der Verbraucherzentrale</h3>



<p>Bei Fragen zum Heizen, zur passenden neuen Heizungsanlage, zur Nutzung von Erneuerbaren Energien oder zum Dämmen Ihres Hauses hilft die bundesgeförderte Energieberatung der Verbraucherzentrale mit Ihrem umfangreichen Angebot weiter. Die kostenlose Beratung findet per Video, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Unsere Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell.&nbsp;Die&nbsp;<a href="https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energieberatung der Verbraucherzentrale</a>&nbsp;wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.</p>



<p>Quelle:https://www.verbraucherzentrale.sh/pressemeldungen/energie/erneuerbareenergienpflicht-fuer-die-heizungsanlage-rechnen-lohnt-sich-70088</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/07/29/erneuerbare-energien-pflicht-fuer-die-heizungsanlage/">Erneuerbare-Energien-Pflicht für die Heizungsanlage</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt auch für Bestandsanlagen: Habeck kassiert 70 Prozent-Abregelung komplett!</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/07/26/jetzt-auch-fuer-bestandsanlagen-habeck-kassiert-70-prozent-abregelung-komplett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 07:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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		<category><![CDATA[KFW-Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Solaranlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit hätte wohl keiner gerechnet. Erst kürzlich wurde die 70 Prozent-Begrenzung nur für neue Solaranlagen gekippt. Gut so. Die Begründung, warum Altanlagen ausgenommen wurden, klang plausibel, aber ungewöhnlich: Netzbetreiber planen ja mit den Anlagen und sowieso gebe es zu wenig&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/07/26/jetzt-auch-fuer-bestandsanlagen-habeck-kassiert-70-prozent-abregelung-komplett/">Jetzt auch für Bestandsanlagen: Habeck kassiert 70 Prozent-Abregelung komplett!</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Damit hätte wohl keiner gerechnet. Erst kürzlich wurde die 70 Prozent-Begrenzung nur für neue Solaranlagen gekippt. Gut so. Die Begründung, warum Altanlagen ausgenommen wurden, klang plausibel, aber ungewöhnlich: Netzbetreiber planen ja mit den Anlagen und sowieso gebe es zu wenig Handwerker. Jetzt verkündete Habeck auch das Aus für die 70 Prozent Wirkleistungs-Abregelung für alle Bestandsanlagen. Versteckt im gestern vorgestellten &#8222;Energiesicherungspaket&#8220;</strong></p>



<p>Durch die&nbsp;<a href="https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/photovoltaik/betrieb/abregelung">70-Prozent-Regelung</a>&nbsp;kann der Netzbetreiber seit 2012 die Solarstrom-Einspeisung von Privathaushalten ins Netz drosseln. Dieser Zugriff soll Stromnetzstabilität sicherstellen, falls das Netz überlastet ist. Aktuell dürfen daher maximal 70 Prozent des produzierten Stroms eingespeist werden, der Rest muss selbst verbraucht werden. Diese Regelung ist bürokratisch, veraltet und mindert unnötig das in Deutschland nutzbare PV-Potenzial.</p>



<p>Daher hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Zuge der EEG 2023-Novelle beschlossen, dass die Regelung, dass am Netzverknüpfungspunkt die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzt werden muss, ab dem 1. Januar 2023 für Neuanlagen entfällt. Für Bestandsanlagen blieb die gesetzliche Vorgabe zur Wirkleistungsbegrenzung gemäß § 9 EEG 2023 zunächst jedoch bestehen.</p>



<p>Als Begründung wurde angeführt, dass die Abregelung einerseits bereits bei der Prüfung der Netzanschlussbegehren und Netzanschlusszusagen von den Netzbetreibern berücksichtigt wurde. Und andererseits, dass für das Zurücksetzen von Wechselrichtern momentan zu wenig Fachkräfte zur Verfügung stünden bzw. der Aufwand nur einem geringen Mehrwert gegenüberstehe, da der Solarertrag der Bestandsanlagen sich allenfalls um 5 Prozent erhöhe.</p>



<p>Da sich Deutschland durch den russischen Angriff auf die Ukraine weiterhin in einer angespannten Gasversorgungslage befindet, sollen laut gestern vorgestelltem&nbsp;<a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Energie/20220721_energiesicherungspaket.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energiesicherungspaket</a>&nbsp;die Befüllung der Gasspeicher weiter gestärkt, der Erdgasverbrauch in der Stromerzeugung weiter gesenkt sowie Effizienz- und Einsparmaßnahmen erweitert werden.</p>



<p>Um den Erdgasverbrauch in der Stromerzeugung zu senken, will die Bundesregierung neben Steinkohlekraftwerken auch Braunkohlekraftwerke als Reserve vorhalten und wenn nötig aktivieren. Daneben soll auch die Biogaserzeugung ausgeweitet werden. Im Energiesicherungspaket vom 21. Juli 2022 kündigt das BMWK zudem an, die Einspeisebegrenzung von PV-Anlagen auf 70% nun auch rückwirkend für bestehende Solaranlagen streichen zu wollen, um auch mehr Strom aus Solarenergie gewinnen und den Gasverbrauch weiter reduzieren zu können.</p>



<p>&#8222;Auch die erneuerbaren Energien sollen einen stärkeren Beitrag leisten, um Erdgas aus dem Strombereich zu verdrängen. […] Damit Solaranlagen ebenfalls mehr Strom einspeisen können, ist angestrebt, die 70 Prozent-Kappungsregel für Bestandsanlagen zu streichen. Für Neuanlagen gilt das schon ab dem 1.1.2023. Derartige Maßnahmen verlangen gesetzliche Änderungen, die eng innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden.&#8220;</p>



<p><strong>Was bringt die Aufhebung der 70%-Begrenzung?</strong></p>



<p>Für die Anlagenbesitzer bringt die Aufhebung der 70%-Begrenzung sicher ein gutes Gefühl, nun quasi nicht Potenzial oder Dachfläche unnötigerweise ungenutzt zu verschenken. Quantitativ ist der Effekt eher gering:</p>



<p>Die tatsächliche Stromerzeugung oberhalb 70 % der installierten Nennleistung ist aufgrund der Einflussfaktoren auf die Leistung von Solarmodulen daher sehr selten. Dies führt dazu, dass die praktischen Auswirkungen der 70%-Abregelung einer Solaranlage sehr gering ausfällt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Je nach Lage und individueller Ausrichtung der PV-Anlage, sowie verwendeter Technik nennt das Fraunhofer ISE* Einnahmeverluste von rund 2 bis 5 % im Jahr durch die 70 % Abregelung.</li><li>Nach Angaben der Bundesnetzagentur lag der Anteil von Solarstrom an der abgeregelten Strommenge 2019 bei 2,7 %, wohingegen rund 96,7 % Windstrom abgeregelt wurde.</li><li>Eine Analyse von Janko Kroschl, Dipl.-Ing. Gutachter für PV-Technik und Solarwärme bei der DGS, vom Juni 2022 ergibt Einspeise-Verluste durch die 70%-Abregelung nach EEG im Jahr von 4,5% der jährlichen Solarernte. An einzelnen Tagen könne es laut DGS zu Verlusten von bis zu 17 % der möglichen Tages-Ernte kommen</li></ul>



<p>Quelle: https://www.energie-experten.org/news/jetzt-auch-fuer-bestandsanlagen-habeck-kassiert-70-prozent-abregelung-komplett</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/07/26/jetzt-auch-fuer-bestandsanlagen-habeck-kassiert-70-prozent-abregelung-komplett/">Jetzt auch für Bestandsanlagen: Habeck kassiert 70 Prozent-Abregelung komplett!</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sanierung Wohngebäude</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/07/22/sanierung-wohngebaeude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 09:25:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[KFW-Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierungsfahrplan]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohngebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle Gefördert werden Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden, die zur Erhöhung der Energieeffizienz des Gebäudes an der Gebäudehülle, wie beispielsweise Fenster oder Türen sowie Dämmung der Außenwände oder des Daches, beitragen. Gefördert werden: Dämmung der Gebäudehülle (von Außenwänden, Dachflächen,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/07/22/sanierung-wohngebaeude/">Sanierung Wohngebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading"><strong>Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle</strong></h1>



<p>Gefördert werden Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden, die zur Erhöhung der Energieeffizienz des Gebäudes an der Gebäudehülle, wie beispielsweise Fenster oder Türen sowie Dämmung der Außenwände oder des Daches, beitragen.</p>



<p>Gefördert werden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Dämmung der Gebäudehülle (von Außenwänden, Dachflächen, Geschossdecken und Bodenflächen), sowie Erneuerung/Aufbereitung von Vorhangfassaden;</li><li>Erneuerung, Ersatz oder erstmaliger Einbau von Fenstern, Außentüren und -toren;</li><li>Sommerlicher Wärmeschutz durch Ersatz oder erstmaligen Einbau von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung</li></ul>



<p>Weitere Informationen finden Sie auch im&nbsp;<a href="https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/beg_merkblatt_allgemein_antragstellung.html?nn=15253642" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Allgemeinen Merkblatt zur Antragstellung</a>, in unserem&nbsp;<a href="https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/beg_infoblatt_foerderfaehige_kosten.html?nn=15253642" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen</a>&nbsp;sowie in den Richtlinien und technischen Mindestanforderungen.</p>



<p>Die Antragstellung erfordert die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten (EEE). Bei der Suche nach dem passenden Energieeffizienz-Experten hilft die von der Deutschen Energie-Agentur&nbsp;GmbH&nbsp;(dena) zur Verfügung gestellte Internetseite&nbsp;<a href="https://www.energie-effizienz-experten.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.energie-effizienz-experten.de</a>.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Investitionsvolumen und Höhe der Förderung</h2>



<p>Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000&nbsp;Euro brutto. Der Fördersatz beträgt 20&nbsp;% der förderfähigen Ausgaben.</p>



<p>Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden sind gedeckelt auf 60.000&nbsp;Euro pro Wohneinheit und Kalenderjahr.</p>



<p>Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm&nbsp;<a href="https://www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Redaktion/DE/Publikation/flyer-energieberatung-wohngebaeude.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude</a>&nbsp;geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5&nbsp;% möglich.</p>



<p></p>



<p>Quelle: https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Gebaeudehuelle/gebaeudehuelle_node.html;jsessionid=06DC71D51380360321F003343D8486ED.2_cid371</p>
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		<title>Ölheizung auf Gas umrüsten: Kosten und Vorteile</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/07/21/oelheizung-auf-gas-umruesten-kosten-und-vorteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 07:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gas Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Gaspreise]]></category>
		<category><![CDATA[ÖL-Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Umrüstung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer seine Ölheizung umrüstet, wechselt meist zu Gas&#160;beziehungsweise Erdgas, seltener zu&#160;Flüssiggas. Für ein&#160;durchschnittliches Einfamilienhaus&#160;ist mit&#160;Kosten von mindestens 9.000 Euro&#160;für diese Umrüstung zu rechnen. Bei Mehrfamilienhäusern hängen die Kosten an der Größe des Gebäudes bzw. an der Anzahl der zu versorgenden&#8230;</p>
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<p></p>



<p><strong>Wer seine Ölheizung umrüstet, wechselt meist zu Gas</strong>&nbsp;beziehungsweise Erdgas, seltener zu&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/fluessiggas/">Flüssiggas</a>. Für ein&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/zweifamilienhaus-kosten-der-oelheizung/">durchschnittliches Einfamilienhaus</a>&nbsp;ist mit&nbsp;<strong>Kosten von mindestens 9.000 Euro</strong>&nbsp;für diese Umrüstung zu rechnen. Bei Mehrfamilienhäusern hängen die Kosten an der Größe des Gebäudes bzw. an der Anzahl der zu versorgenden Wohneinheiten. Hier sind Kosten von bis zu 20.000 Euro möglich. Ein neuer Gasanschluss oder das Entsorgen des Öltanks kann die Kosten deutlich nach oben treiben. Dafür entfällt der Lagerplatz für das Heizöl und die&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/klima-schuetzen/klimawandel/was-ist-co2/">CO<sub>2</sub></a>&#8211; sowie Feinstaub-Emissionen sind mit Gas niedriger als mit einer&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung/">Ölheizung</a>.</p>



<p>Nach Angaben des BDEW ist etwa&nbsp;<strong>die Hälfte aller Ölheizungen leicht auf Erdgas oder Fernwärme umrüstbar</strong>. Das<a href="https://www.co2online.de/foerdermittel/foerderung-heizungsoptimierung/">&nbsp;Umrüsten auf Gas</a>&nbsp;ginge bei fast 50 Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser und bei etwa 36 Prozent der Mehrfamilienhäuser. Das Umrüsten der Ölheizung auf&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung-auf-gas-umruesten/">Fernwärme</a>&nbsp;ist vor allem bei Mehrfamilienhäusern leicht machbar (bei elf Prozent der Gebäude gegenüber nur drei Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser).</p>



<p>Auch das Umrüsten einer Ölheizung auf eine&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/waermepumpe/">Wärmepumpe</a>&nbsp;und das Umrüsten einer Ölheizung auf Pellets hat einige&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung-vorteile-nachteile/">Vorteile</a>&nbsp;– aber ebenso Nachteile, wie die nachfolgende Tabelle zeigt</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th scope="col">Heizungsart</th><th scope="col">Funktionsweise</th><th scope="col">Vorteile zur Ölheizung</th><th scope="col">Nachteile zur Ölheizung</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Gasheizung</strong></td><td>Verbrennung von<br>Erd- oder Flüssiggas</td><td>Umrüstung vergleichsweise günstigetwas geringere CO<sub>2</sub>&#8211; und Feinstaub-Emissionenkein Lagerplatz erforderlich (außer Flüssiggas)</td><td>Gasanschluss nötig (oder Tank für Flüssiggas)weiter abhängig von fossilen Brennstoffen</td></tr><tr><td><strong>Wärmepumpe</strong></td><td>überträgt Erd-, Wasser-<br>oder Luftwärme<br>auf Heizkreislauf</td><td>vor allem Erdwärmepumpen sehr effizientgeringer Platzbedarfkombinierbar mit Photovoltaiknutzbar mit Ökostromgeringere CO<sub>2</sub>&#8211; und Feinstaub-Emissionen</td><td>hohe Investitionskostenabhängig von Stromversorgungim Altbau wegen höherer Vorlauftemperaturen meist nicht sinnvolloptimal nur mit Flächenheizkörpern wie Fußbodenheizung</td></tr><tr><td><strong>Fernwärme</strong></td><td>Kraftwerk versorgt<br>mehrere Haushalte;<br>Heißwasser oder Dampf<br>direkt angeliefert</td><td>nimmt besonders wenig Platz einkeine Abgase/kein Schornstein nötiggeringere Wartungskostengeringere CO<sub>2</sub>&#8211; und Feinstaub-Emissionen (je nach Brennstoff)</td><td>geringer Wirkungsgrad durch oft lange Transportwegemeist nur ein regionaler Anbieter</td></tr><tr><td><a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/pelletheizung/"><strong>Pelletheizung</strong></a></td><td>Verbrennung von Holz,&nbsp;meist zusammengepresster<br>Sägespäne (Abfallprodukt)</td><td>nachwachsender RohstoffWirkungsgrad von über 90 ProzentCO<sub>2</sub>-neutral</td><td>hohe InvestitionskostenLagerung benötigt viel Platzhöhere Feinstaub-Emissionen</td></tr><tr><td><strong>Solarthermie</strong></td><td>wandelt Sonnenwärme<br>in Heizwärme um</td><td>zukunftssicher, weil Sonnenenergie unbegrenzt verfügbarlange LebensdauerCO<sub>2</sub>-neutral, keine Feinstaub-Emissionen</td><td>nur in Kombination mit anderen Systemen einsetzbarzusätzliche Investition, oft lange Amortisation</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Quelle: <a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung-auf-gas-umruesten/#:~:text=Wer%20seine%20%C3%96lheizung%20umr%C3%BCstet%2C%20wechselt,der%20Gr%C3%B6%C3%9Fe%20des%20Geb%C3%A4udes%20bzw.">https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung-auf-gas-umruesten/#:~:text=Wer%20seine%20%C3%96lheizung%20umr%C3%BCstet%2C%20wechselt,der%20Gr%C3%B6%C3%9Fe%20des%20Geb%C3%A4udes%20bzw.</a></p>
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		<title>Bundesregierung erwägt Pflicht für Solardächer</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/03/08/bundesregierung-erwaegt-pflicht-fuer-solardaecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 19:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung diskutiert darüber, die Standards für Neubauten deutlich zu verschärfen. Einem Plan aus dem Finanzministerium zufolge geht es dabei auch um eine Pflicht zur Installation von Solarzellen auf jedem Dach. Die Bundesregierung erwägt eine Pflicht für Solardächer bei Neubauten.&#8230;</p>
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<div class="text-widget black">
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve"><strong>Die Bundesregierung diskutiert darüber, die Standards für Neubauten deutlich zu verschärfen. Einem Plan aus dem Finanzministerium zufolge geht es dabei auch um eine Pflicht zur Installation von Solarzellen auf jedem Dach. </strong></p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Die Bundesregierung erwägt eine Pflicht für Solardächer bei Neubauten. Das geht aus dem Entwurf des &#8222;Klimaschutz-Sofortprogramms 2022&#8220; aus dem Bundesfinanzministerium hervor, der dem <em>ARD-Hauptstadtstudio</em> vorliegt. Momentan befindet er sich noch in der Ressortabstimmung. Es handelt sich also um einen Zwischenstand.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Demnach muss auf dem Dach eines jeden Neubaus künftig eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage installiert werden.&nbsp;Auch bei größeren Dachsanierungen soll das zur Vorschrift werden. Außerdem sind verschärfte Dämmungsregelungen vorgesehen. Alle Neubauten müssen ab 2023 dann den Energie-Standard EH-55 erfüllen.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">Ein &#8222;unkoordinierter Schnellschuss&#8220;?</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Ab 2025 ist mit einer weiteren Verschärfung der Vorgaben zu rechnen. Dann würde der sogenannte Standard EH-40 gelten. Neubauten dürfen dann nur noch maximal 40 Prozent der Energie eines Standardgebäudes verbrauchen.&nbsp;Bisher war das Erreichen dieses Standards den Hausbauern freigestellt. Der Entwurf sieht außerdem vor, dass der Bund ab 2023 keine fossilen Heizungen mehr fördern darf.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Der Präsident des Verbands Haus &amp; Grund, Kai Warnecke, kritisierte in der&#8220;Bild&#8220;-Zeitung, das sei ein &#8222;unkoordinierter Schnellschuss&#8220;, der Bauen und Wohnen dramatisch verteuere. Es sei &#8222;lächerlich, eine Solardachpflicht einzuführen, ohne endlich den Verkauf des produzierten Stromes an die Bewohner des Hauses zu erlauben&#8220;.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Das &#8222;Klimaschutz-Sofortprogramm 2022&#8220; umfasst insgesamt rund 7,8 Milliarden Euro. Die größten Posten sind eine Aufstockung der Mittel für die Gebäudesanierung von 2,5 Milliarden Euro für das kommende Jahr und weitere zwei Milliarden für 2023. 1,8 Milliarden Euro sind für die E-Auto-Kaufprämien vorgesehen, wo mit einer stärker als geplanten Nachfrage gerechnet wird.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Das Programm soll am 23. Juni in seiner endgültigen Fassung vom Kabinett beschlossen werden. Dass der jetzige Bundestag aber noch vor Ende der Legislaturperiode darüber beraten wird, gilt als unwahrscheinlich.</p>
</div>
<div class="copytext__audio__info">
<div class="copytext__audio__metainfo"><a href="https://www.tagesschau.de/inland/solardach-pflicht-bundesregierung-planung-101.html" target="_blank" rel="noopener">Quelle: Nina Amin, ARD</a></div>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warnung vor steigenden Gaspreisen</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/03/06/warnung-vor-steigenden-gaspreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2022 09:59:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gaspreise]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sanktionen gegen Russland könnten zu steigenden Gaspreisen in Deutschland führen, warnen Experten. Was könnte bei einem Ausfall russischer Gaslieferungen passieren? Eine Eskalation in der Ukraine-Krise könnte zu steigenden Gaspreisen führen. Mögliche Sanktionen gegen Russland im Energiebereich würden in jedem Fall&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/03/06/warnung-vor-steigenden-gaspreisen/">Warnung vor steigenden Gaspreisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Sanktionen gegen Russland könnten zu steigenden Gaspreisen in Deutschland führen, warnen Experten. Was könnte bei einem Ausfall russischer Gaslieferungen passieren?</h5>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Eine Eskalation in der Ukraine-Krise könnte zu steigenden Gaspreisen führen. Mögliche Sanktionen gegen Russland im Energiebereich würden in jedem Fall auch europäische Verbraucher treffen, sagte Timm Kehler, Vorstand des Branchenverbands Zukunft Gas, der Nachrichtenagentur dpa. Preissteigerungen würden mittels langfristiger Verträge verzögert an die Verbraucher weitergegeben.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Die Energieexpertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sagte: &#8222;Ohne Frage sind wir in einer sehr ernsten Situation, auch inmitten eines fossilen Energiekrieges.&#8220; Die Energiewende müsse angeschoben werden, um möglichst wegzukommen von allen fossilen Energien. &#8222;Die Gaspreise sind ja schon aufgrund der schwierigen Lage gestiegen und es ist jetzt auch eher mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen&#8220;, sagte Kemfert.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Nach der russischen Anerkennung der selbsternannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk in der Ostukraine plant die EU-Kommission Maßnahmen gegen Russland im Finanzbereich. Sanktionen zum Beispiel gegen den russischen Energiesektor sind für den Fall vorbereitet worden, dass Russland einen Angriff auf die ganze Ukraine startet.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">&#8222;Große Herausforderung&#8220;</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Kerstin Andreae, Chefin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, sagte der dpa: &#8222;Wenn die Lieferungen aus Russland von einem Tag auf den anderen ausfallen, ist das eine große Herausforderung, vor der die Bundesregierung und die Energiewirtschaft dann stehen würden. Aber wir haben in Europa Sicherungsmechanismen, die dann greifen. In jedem Fall sind Haushaltkunden und verschiedene Einrichtungen durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Auch würden vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie oder der Wechsel auf andere Energieträger die Nachfrage nach Gas drosseln.&#8220;</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Deutschland beziehe Erdgas auch aus weiteren Lieferländern, so Andreae. &#8222;Zudem besteht die Möglichkeit, in gewissem Umfang zusätzliche Flüssiggas-Mengen beispielsweise aus den USA zu beziehen. Man würde prüfen: Welche Alternativen gibt es?&#8220; Zudem sei Deutschland keine Insel, sondern Teil eines europäischen Erdgas-Versorgungsystems, in dem sich die EU-Staaten im Bedarfsfall gegenseitig unterstützten. Hierzu gebe es entsprechende verbindliche Vorsorgepläne. &#8222;Aktuelle Berechnungen der Bundesregierung zeigen, dass Deutschland voraussichtlich auch dann über den Winter kommt, wenn Russland seine Erdgaslieferungen komplett einstellen würde. Die Situation wäre also schwierig, aber sie ist zu meistern.&#8220;</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Kehler vom Branchenverband Zukunft Gas sagte: &#8222;Wir beobachten die Lage in der Ukraine mit großer Sorge. Wir hoffen, dass die Diplomatie doch noch Erfolg hat und kein kriegerischer Konflikt eintritt.&#8220; Europa sei abhängig von Energieimporten. Umso wichtiger sei jetzt, weiter über eine Diversifizierung der Gasversorgung nachzudenken und auch den Bau eines deutschen LNG-Terminals voranzutreiben.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">Deutschland abhängig von russischen Gaslieferungen</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Energieexpertin Kemfert sagte, Deutschland sei sehr abhängig von russischen Gaslieferungen. Über 50 Prozent der Gaslieferungen kämen aus Russland. Mit der Inbetriebnahme von Nord Stream 2 würde der Anteil noch deutlich steigen auf knapp 70 Prozent. &#8222;Das ist tatsächlich eine zu starke Abhängigkeit, auch eine gefährliche Abhängigkeit.&#8220;</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Der Branchenverband der Speicherunternehmen, die Initiative Energien Speichern (INES), geht davon aus, dass die deutsche Gasversorgung in den kommenden Tagen und Wochen einen Ausfall aller russischen Gasimporte überstehen könne. Bedingung sei, dass die Temperaturen weiterhin mild blieben und ausreichend Flüssig-Erdgas (LNG) für den EU-Binnenmarkt verfügbar sei, sagte Verbandsgeschäftsführer Sebastian Bleschke. &#8222;Da eine solche Situation in der Vergangenheit bislang noch nicht aufgetreten ist, bleibt allerdings eine gewisse Unsicherheit bestehen.&#8220;</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">Füllstände der Speicher weiterhin niedrig</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Die Füllstände der Speicher in Deutschland hätten am vergangenen Sonntag bei rund 31 Prozent gelegen. &#8222;Die Füllstände sind also weiterhin sehr niedrig, aber nicht mehr historisch tief.&#8220; Laut INES gibt es in Deutschland 47 Untertagespeicher, die von rund 25 Firmen betrieben werden. Die Speicher gleichen Schwankungen beim Gasverbrauch aus und bilden damit eine Art Puffersystem für den Gasmarkt.</p>
<div class="columns twelve copytext-element-wrapper copytext-element-wrapper--overlap">
<div class="copytext-element-wrapper__divider columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two"></div>
</div>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/warnungen-gaspreise-ukrainekrise-101.html" target="_blank" rel="noopener">Quelle: Hans-Joachim Vieweger, ARD Berlin</a></p>
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		<title>Grüner Strom vom Balkon</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/03/06/gruener-strom-vom-balkon/</link>
					<comments>https://energieberatung-hannover.com/2022/03/06/gruener-strom-vom-balkon/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2022 09:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Balkonkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-PV]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Stecker-Solar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stromkosten sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun: Kleine Solarkraftwerke für den Eigenbedarf machen das möglich. Man braucht nicht mal eine Genehmigung dafür. Sie heißen Plug-and-Play-Solar, Balkonkraftwerk oder Guerilla-PV. Hinter diesen Begriffen verbergen sich kleine Photovoltaik-Anlagen mit einem maximalen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/03/06/gruener-strom-vom-balkon/">Grüner Strom vom Balkon</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Stromkosten sparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun: Kleine Solarkraftwerke für den Eigenbedarf machen das möglich. Man braucht nicht mal eine Genehmigung dafür.</h5>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Sie heißen Plug-and-Play-Solar, Balkonkraftwerk oder Guerilla-PV. Hinter diesen Begriffen verbergen sich kleine Photovoltaik-Anlagen mit einem maximalen Nennwert von 600 Watt. Sie ermöglichen es Verbrauchern seit einiger Zeit, ihren eigenen Solarstrom zu produzieren &#8211; und zwar ohne behördliche Genehmigung. Auch Mieter sind dazu berechtigt; die ausdrückliche Erlaubnis des Vermieters brauchen sie lediglich im Einzelfall.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Bis zu 600 Watt</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Die kleinen Photovoltaik-Anlagen passen in den Vorgarten, auf den Balkon oder die Terrasse. Sie bestehen aus ein oder zwei Solarpaneelen, einem sogenannten Wechselrichter, der den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, und einem Stecksystem für den Anschluss ans häusliche Stromnetz. Die Menge des produzierten Stroms wird durch eine technische Vorrichtung gedeckelt: Maximal werden 600 Watt erzeugt. Dadurch wird natürlich nicht der gesamte Strombedarf des Haushalts gedeckt; dennoch kann auf diese Weise die Stromrechnung verringert werden, weil entsprechend weniger Elektrizität vom Versorger zugekauft werden muss.</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Der Bundesverband der Verbraucherzentralen empfielt Stecker-Solaranlagen ausdrücklich, weil das Klima die Energiewende brauche: &#8222;Die Erfahrung zeigt, dass der Ausbau der Solarenergie bisher im erheblichen Maße durch private Haushalte getragen wurde. Um die Energiewende in Bewegung zu halten, sind auch kleinste PV-Anlagen willkommen&#8220;, sagt Martin Brandis, Referent der Energieberatung der Verbraucherzentrale. &#8222;Mit Stecker-PV-Geräten können sich nicht nur Hauseigentümer, sondern auch Mieterinnen und Mieter an der Energiewende beteiligen.&#8220;</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Aufstellort und Größe</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Welche Anlagengröße sich für wen lohnt, hängt von zweierlei Faktoren ab. Erstens: Wie hoch ist der Stromverbrauch? Zweitens: Wie viel Platz steht zur Verfügung? So lohnt sich für einen Vier-Personen-Haushalt mit großer, sonniger Rasenfläche nach Süden sicherlich die größte Variante mit zwei Paneelen und der Maximalleistung von 600 Watt. Ein Einpersonenhaushalt, der das Paneel an der Balkonbrüstung anbringen will, kommt hingegen mit einem kleineren Paneel mit einer Nennleistung von 200 Watt aus.</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Wichtig ist der Aufstellort: Als optimal gelten eine Ausrichtung nach Südosten und ein Einfallswinkel von 36 Grad. Auch sollte möglichst wenig Schatten auf die Solarpaneele fallen. Es gibt inzwischen aber auch Anlagen, die bei leichter Verschattung nur minimale Leistungseinbußen haben &#8211; das hat mit speziellen Schaltkreisen innerhalb des Solarpaneels zu tun.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Bei Umzug: einfach abstöpseln</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Das Praktische: Die Anlagen werden nicht fest verbaut, sondern variabel installiert. Dadurch ist einerseits keine behördliche Genehmigung notwendig, und andererseits können sie bei einem Umzug einfach mitgenommen werden. Empfehlung der Verbraucherzentrale: Wer die Solarpaneele allerdings auf dem Dach, der Hauswand oder direkt am Balkongeländer anbringen möchte, sollte den Vermieter bzw. die Hausgemeinschaft informieren, da hier ein Eingriff in die Optik des Hauses vorliegt.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Besser den Profi ranlassen</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Stecker-Solargeräte sind absolut sicher und können theoretisch selbst an den Stromkreis angeschlossen werden. Viele Anbieter verkaufen die Anlagen mit handelsüblichen Schuko-Steckern. Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., auch bekannt unter seiner Abkürzung VDE, rät von der Verwendung dieser Anschluss-Option allerdings ausdrücklich ab.</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">&#8222;Wir empfehlen dringend, einen Elektriker zurate zu ziehen, der unter anderem eine genormte Energiesteckvorrichtung für die Solaranlage installiert&#8220;, sagt Florian Regnery, Projektmanager für Netzbetrieb beim VDE. Diese speziellen Stecker heißen &#8211; benannt nach dem bislang einzigen Hersteller &#8211; &#8222;Wieland&#8220;-Stecker und entsprechen der Industrienorm. &#8222;Im Prinzip gelten für die kleinen Solaranlagen dieselben Sicherheitsregeln und Vorschriften wie für die großen Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern&#8220;, erklärt Regnery.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Gefahr nur bei Mehrfachsteckdosen</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Der Experte weist außerdem darauf hin, dass niemals mehrere Anlagen über eine Mehrfach-Verteilersteckdose an eine Haushaltssteckdose angeschlossen werden dürfen; es bestehe die Gefahr, dass es durch eine Überlastung der Stromleitung zu einem Brand komme. Bei Anschluss einer einzigen Anlage sei man grundsätzlich auf der sicheren Seite, sofern alle Sicherheitsregeln beachtet würden, so Regnery. Bei der Einhaltung helfe der Elektriker.</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Die Anlage vom Strom zu nehmen, ist ebenso einfach und ungefährlich wie der Anschluss: Zieht man sie aus der Steckdose, sorgt der Wechselrichter innerhalb des Bruchteils einer Sekunde dafür, dass kein Strom mehr fließt.</p>
<div class="infobox__headline">Photovoltaik: Strom aus Lichtenergie</div>
<p class="infobox__text">Der Begriff &#8222;Photovoltaik&#8220; setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort für Licht (phos; Genitiv photos) und der physikalischen Einheit für elektrische Spannung, Volt.</p>
<p>Das Grundprinzip, das dahintersteckt, ist der sogenannte photoelektrische Effekt. Er basiert auf der Fähigkeit bestimmter Stoffe, Licht direkt in Strom umzuwandeln. Entdeckt wurde der photoelektrische Effekt bereits im Jahr 1839 von dem französischen Wissenschaftler Alexandre Edmond Becquerel, doch es sollte noch mehr als 100 Jahre dauern, bis die Technik so ausgereift war, dass Solarzellen aus Sonnenenergie Strom erzeugten.</p>
<p>Die erste technische Anwendung erfolgte in den fünfziger Jahren in Telefonverstärkern. Kurze Zeit später eroberte die Solarenergie die US-Raumfahrt und kam viele Jahre lang hauptsächlich in der Satellitentechnik zum Einsatz. Die breite Masse lernte das Prinzip der Photovoltaik dank weitaus kleinerer Geräte mit niedrigem Stromverbrauch kennen: in Taschenrechnern etwa oder in solarbetriebenen Parkscheinautomaten.</p>
<p>Seit den 1980er Jahren wird die Photovoltaik intensiv erforscht, vor allem in Deutschland, den USA und Japan. Seit Beginn des Jahrtausends verbreiten sich Photovoltaik-Anlagen immer stärker; so hat sich die Zahl allein in Deutschland zwischen 2005 und 2019 annähernd verfünfundzwanzigfacht. Solartechnik &#8222;made in Germany&#8220; war lange Zeit Vorreiter, doch zuletzt liefen asiatische Hersteller hiesigen Produzenten den Rang ab.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Anmelden nicht vergessen</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Auch wenn keine offizielle Genehmigung erteilt werden muss: Ganz ohne Behördenkontakt geht es leider nicht. So müssen auch kleine Solaranlagen bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Die Behörde muss Bescheid wissen, weil sie die Anlage ins so genannte Marktstammdatenregister einträgt. Hier sind sämtliche strom- und gaserzeugende Anlagen des Landes vermerkt.</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Und auch das örtliche Versorgungsunternehmen müsse in Kenntnis gesetzt werden, betont Martin Brandis von der Verbraucherzentralen-Energieberatung: &#8222;Man sollte sich informieren, wie der lokale Strom-Netzbetreiber zu diesen Geräten steht. Errichtet er bürokratische, technische oder finanzielle Hürden? Werden besondere Anschlüsse oder Zähler verlangt? Ist eine Anmeldeprozedur erforderlich? Ist der Verbraucher gegebenenfalls gewillt und in der Lage,&nbsp;diese&nbsp;Hürden zu überwinden?&nbsp;Es gibt allerdings und zum Glück&nbsp;zahlreiche Netzbetreiber, die solche Anlagen formlos und unbürokratisch ermöglichen.&#8220;</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Hintergrund: Auch wenn die Stecker-Solargeräte in aller Regel nur für den Eigenverbrauch gedacht sind, kann theoretisch darüber Strom ins Energienetz eingespeist werden. Dies ist zwar erlaubt, hätte aber zur Folge, dass der Stromzähler rückwärtsläuft. Alte Zähler &#8222;bemerken&#8220; dies nicht; es bedarf moderner Zähler, die beide Richtungen erfassen.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Eigener Strom kann auch verkauft werden</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Theoretisch kann man sich also auch mit einer Mini-Solaranlage ein kleines Zubrot verdienen, indem man Strom ins Netz einspeist &#8211; laut Erneuerbare-Energien-Gesetz ist das vorgesehen, und zwar in Form der EEG-Einspeisevergütung. Doch in der Realität decken die kleinen Anlagen nur einen Teil des Eigenbedarfs; auch dann, wenn die Besitzer nicht zu Hause sind, denn in aller Regel ziehen Geräte wie Kühlschrank und Router oder auch Fernseher im Standby-Modus rund um die Uhr Strom.</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Wieviel Strom erzeugt wird, kann durch anschließbare Messgeräte ermittelt werden. Bei einem Schuko-Anschluss reicht hierfür ein herkömmliches Strommessgerät; bei der Verwendung eines Wieland-Steckers muss eine spezielle Elektronik in der Steckdose eingebaut werden, damit die Verbrauchsdaten ermittelt werden können.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Die eigene Rechnung mit grünem Strom entlasten</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Mit der eigenen Stecker-Solaranlage schlagen Verbraucher zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits sparen sie bei der Stromrechnung, und andererseits verbessern sie ihre persönliche Energiebilanz. Denn wer seinen eigenen Strom produziert &#8211; und sei es nur in kleinem Maße -, der ist weniger auf Energie angewiesen, die möglicherweise konventionell erzeugt wird. &#8222;Jede kleine PV-Anlage leistet einen Beitrag zur Senkung der Stromrechnung und der Umweltbelastung&#8220;, betont Energieberater Brandis. &#8222;Besonders positiv ist, dass Verbraucher, die nur wenig Strom erzeugen können, meistens anfangen darüber nachzudenken, wie sie ihren Stromverbrauch verringern können.&#8220;</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Die Kosten für Mini-Solaranlagen halten sich in überschaubaren Grenzen. Je nach Größe und Anbieter starten die Angebote bei rund 350 Euro. Für ein Komplettpaket mit Maximal-Nennwert inklusive zweier Paneele, Wechselrichter, Leitung, Stecker und neuem Stromzähler werden etwas mehr als eintausend Euro fällig. Je nach Höhe der Investition und der bisherigen Stromkosten können sich die Kosten für die Anlagen nach fünf bis zehn Jahren amortisieren.</p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stecker-solar-balkon-pv-101.html">Quelle: Von Steffi Clodius, tagesschau.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/03/06/gruener-strom-vom-balkon/">Grüner Strom vom Balkon</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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		<title>Solarstrom-Vergütung unter Marktwert</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/02/13/solarstrom-verguetung-unter-marktwert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 16:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Einspeisevergütung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Photovolatik]]></category>
		<category><![CDATA[Solaranlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Photovoltaik galt mal als eine hoch subventionierte Form der Stromerzeugung. Das hat sich geändert. Inzwischen bekommen Besitzer neuer Anlagen weniger Förderung für ihren eingespeisten Strom, als er am Markt eigentlich wert ist. Selbst zur Energiewende beitragen: Das können Privatpersonen zum&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/02/13/solarstrom-verguetung-unter-marktwert/">Solarstrom-Vergütung unter Marktwert</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Photovoltaik galt mal als eine hoch subventionierte Form der Stromerzeugung. Das hat sich geändert. Inzwischen bekommen Besitzer neuer Anlagen weniger Förderung für ihren eingespeisten Strom, als er am Markt eigentlich wert ist.</h5>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Selbst zur Energiewende beitragen: Das können Privatpersonen zum Beispiel mit Solarzellen auf dem eigenen Hausdach. Diese Möglichkeit wird viel genutzt. Inzwischen sind deutschlandweit über zwei Millionen Photovoltaikanlagen in Betrieb, die meisten davon auf Dächern von Privathaushalten. Das wichtigste Instrument, um den Ausbau der Photovoltaik zu fördern, war viele Jahre lang die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Also der garantierte Erlös pro Kilowattstunde Solarstrom, die ins Stromnetz eingespeist wird.</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Doch diese Einspeisevergütung ist zuletzt immer unattraktiver geworden. Denn sie sinkt bei neu gebauten Photovoltaik-Anlagen Monat für Monat immer weiter. Jetzt ist ein symbolischer Punkt erreicht: Die Einspeisevergütung ist sogar niedriger als der eigentliche Marktpreis für den Strom. Andreas Henze vom Solarverband Bayern kritisiert, inzwischen könne man bei der Einspeisevergütung kaum noch von einer Förderung für den Sonnenstrom sprechen, &#8222;sondern das ist eigentlich das Gegenteil&#8220;. Dabei werde der zusätzliche Strom für die Energieversorgung Deutschlands dringend gebraucht.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two">Die Schere geht auseinander</h2>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">In Zahlen: Die garantierte Einspeisevergütung für Anlagen mit einer Leistung bis zehn Kilowattstunden, wie sie auf Einfamilienhäusern üblich sind, lag vor zwanzig Jahren noch bei über 50 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom. Wer heute so eine Photovoltaikanlage installiert, bekommt pro Kilowattstunde Strom, den er ins Netz einspeist, gerade noch 6,7 Cent &#8211; und damit fast einen Cent weniger, als der eingespeiste Solarstrom im Durchschnitt des vergangenen Jahres am Strommarkt wert war. Dieser von den Netzbetreibern errechnete Jahresmarktwert liegt für 2021 bei 7,6 Cent pro Kilowattstunde. Durch den Anstieg der Börsenstrompreise ist diese Schere vor allem über den Winter weit auseinandergegangen.</p>
<p class="m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Ursache für den höheren Preis waren teils Sondereffekte wie der Anstieg von Kohle- und Gaspreisen durch die weltweite Wirtschaftserholung nach der Coronakrise &#8211; und der Ukraine-Konflikt. Teils stehen dahinter aber auch bleibende Veränderungen wie der steigende CO2-Preis im EU-Emissionshandel. Der Bundesverband Solarwirtschaft bezweifelt, dass der extreme Anstieg der vergangenen Monate von Dauer sein wird. Wo der Preis auf dem Strommarkt sich am Ende neu einpendelt, wird sich zeigen.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">Große Solarparks profitieren</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Klar ist jedoch: Große Anlagen, die ihren erzeugten Strom per Direktvermarktung verkaufen, profitieren von den gestiegenen Marktpreisen für Strom, sie können Zusatzerlöse erzielen. Kleine Anlagen auf Hausdächern dagegen müssen weiter mit der sinkenden Einspeisevergütung zurechtkommen.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Hinter diesem im EEG verankerten Mechanismus von stetigen Abschlägen bei der Vergütung von Solarstrom steckt die Erwartung, dass die Solarmodule und -anlagen mit der Zeit immer billiger werden. Das stimmt derzeit jedoch nicht mehr. Inzwischen steigt der Preis für die Installation von Photovoltaikanlagen wieder. Das hat mit Unterbrechungen von Lieferketten wegen Corona zu tun, berichtet Tobias Schmitt von der Münchner Solarfirma Emondo.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Aber nicht nur. Denn vor allem große Solarparks boomen, weil sie ihren Strom vorbei an den Mechanismen des EEG direkt am Markt verkaufen können. Das treibt die Nachfrage nach Solarpaneelen, die für Anlagen jeder Größe gebraucht werden. &#8222;Die Herstellung kann gar nicht im Moment so schnell mitwachsen, wie der Markt das verlangt&#8220;, sagt Schmitt, &#8222;und das wird sich nicht morgen erledigt haben. Also wird sich dieses Problem verschärfen.&#8220; Für Endkunden seien die Anlagen inzwischen wieder in etwa so teuer wie in den Jahren 2017 oder 2018. Die gesetzliche Einspeisevergütung dagegen ist viel geringer als damals.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">Hoher Eigenverbrauch ist entscheidend</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Zwar lohnen sich Photovoltaikanlagen auf Privathäusern in vielen Fällen trotzdem noch. Aber dafür ist es entscheidend, dass der Besitzer möglichst viel von seinem Strom auch selbst verbraucht. Denn dann spart er direkt an seiner Stromrechnung, und die wird ja derzeit immer höher &#8211; aufgrund der gestiegenen Marktpreise für Strom. Solarfirmen melden derzeit deshalb eine ungebrochen hohe Nachfrage im Einfamilienhaus-Segment.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Doch ein Problem bleibt: Weil sich einerseits der Eigenverbrauch von Solarstrom immer mehr lohnt, andererseits das Einspeisen ins Netz immer weniger, ergibt sich in vielen Fällen ein Anreiz dafür, die Solaranlagen kleiner zu planen als eigentlich möglich wäre. Denn vom Solarstrom einer Anlage, die das ganze Dach füllt, können Familien oft nur einen kleineren Anteil selbst verbrauchen. Das schmälert dann die Rendite.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Solarfirmen berichten, dass sich Besitzer von privaten Einfamilienhausbesitzer trotz der niedrigen Einspeisevergütung häufig davon überzeugen lassen, ihr ganzes Dach mit Photovoltaik auszunutzen, wenn schon einmal ein Gerüst steht. Stark betroffen sind jedoch mittelgroße Anlagen auf Gewerbedächern, hier gab es laut Bundesverband Solarwirtschaft im vergangenen Jahr einen deutlichen Einbruch. Denn den Strom im Gebäude selbst zu verbrauchen ist zum Beispiel bei Lagerhallen mit ihren großen Dächern kaum möglich.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">Ministerium verspricht umfassendes Solarpaket</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Das grün geführte Bundeswirtschaftsministerium will im April ein Eil-Paket zum Klimaschutz im Kabinett vorlegen. Darin soll eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes enthalten sein, mit einem &#8222;umfassenden Paket für die Solarenergie&#8220;. Eine Ministeriumssprecherin schreibt auf BR-Anfrage: &#8222;Es ist Ziel des Solarpakets, größere Anreize für den Ausbau der Solarenergie zu schaffen und auch die Dächer dabei vollständiger auszunutzen.&#8220; Die aktuelle Situation auf dem Strom- und Anlagenmarkt werde man dabei einbeziehen. Details will das Ministerium jedoch noch nicht nennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/solaranlagen-foerderung-strom-101.html">Quelle: Von Lorenz Storch, BR</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/02/13/solarstrom-verguetung-unter-marktwert/">Solarstrom-Vergütung unter Marktwert</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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