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	<title>Gaspreise Archive - Energieberatung Hannover</title>
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	<title>Gaspreise Archive - Energieberatung Hannover</title>
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	<item>
		<title>Keine Mehrwertsteuer-Ausnahme für Gasumlage</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/08/17/keine-mehrwertsteuer-ausnahme-fuer-gasumlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 08:13:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Gas Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Gaspreise]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während sich Verbraucher mit horrend gestiegenen Strom-, Öl-, Gas- und sogar Holzpreisen konfrontiert sehen, diskutieren Politiker weniger über ernsthafte Finanz-Hilfen, sondern über eine 19%ige Mehrwertsteuer-Belastung der Gasumlage. Bald beginnt die Heizperiode. Bis dahin müssen finanzielle Hilfe stehen. Auf&#160;Twitter äußerte Julia&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/08/17/keine-mehrwertsteuer-ausnahme-fuer-gasumlage/">Keine Mehrwertsteuer-Ausnahme für Gasumlage</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Während sich Verbraucher mit horrend gestiegenen Strom-, Öl-, Gas- und sogar Holzpreisen konfrontiert sehen, diskutieren Politiker weniger über ernsthafte Finanz-Hilfen, sondern über eine 19%ige Mehrwertsteuer-Belastung der Gasumlage. Bald beginnt die Heizperiode. Bis dahin müssen finanzielle Hilfe stehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf&nbsp;<a href="https://twitter.com/cducsubt/status/1559238295665647619" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Twitter äußerte Julia Klöckner</a>, ehemalige Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft im Kabinett Merkel, größtes Unverständnis über das Unvermögen der Ampel, die Gasumlage so zu gestalten, dass sich nicht noch zusätzlich der Staat an der Gasumlage-Belastung &#8220;bereichert&#8221;: &#8220;Ob man 19 % noch da drauf haut, auf den 2,4 Cent oder eben nicht, das ist ein erheblicher Unterschied.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die zusätzliche Belastung in der Tat für viele einen erheblichen Unterschied macht, so hat sich Julia Klöckner zumindest in ihrer Einschätzung vertan, die Gasumlage von der Mehrwertsteuer befreien zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Punkt steht sie allerdings dem Finanzminister Christian Lindner in nicht vielem nach. Denn auch Christian Lindner musste heute eine Absage von der EU-Kommission einstecken. „Es gebe keine Möglichkeit für eine Ausnahme bei dieser Art von Abgabe“, antwortete ein Kommissionssprecher in Brüssel auf Lindners Anfrage, die Gasumlage aufgrund der besonderen Umstände von der Mehrwertsteuer zu befreien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam es zu dieser Fehleinschätzung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch am 05.08.2022 machte sich Christian Lindner – u.a. auch via Twitter &#8211; dafür stark, die Gasumlage von der Mehrwertsteuer zu befreien:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Gaskunden sollten wir nicht noch mehr belasten. Daher werde ich alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten prüfen, um die Gasumlage von der Mehrwertsteuer auszunehmen. Wir brauchen keine neuen Belastungen, sondern Entlastungen für die breite Mitte&#8221;, so Christian Lindner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechtliche Brisanz schien ihm allerdings nicht gänzlich bewusst. Denn wie Danyal Bayaz, Finanzminister in Baden-Württemberg, am 10.08.2022 auf Twitter sagte, ließen die Mehrwertsteuersystemrichtlinie der EU, das deutsche Umsatzsteuergesetz und die deutsche Rechtsprechung eine mögliche Ausnahme der Gasumlage von der Mehrwertsteuer nicht zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Christian Lindner bestätigte am Sonntag, den 14.08.2022, auf Twitter, dass eine Mehrwertsteuerbefreiung der Gasumlage problematisch sei:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Auf die Gasumlage würde aus europarechtlichen Gründen auch noch Mehrwertsteuer erhoben werden müssen. Ich habe mit der EU-Kommission Kontakt aufgenommen, um eine Ausnahme zu erreichen. Wir werden dafür sorgen, dass es nicht zu Mehrbelastungen kommt, weil der Staat profitiert.&#8221;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es nach der Absage der EU-Kommission nun weiter?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der in letzter Zeit häufig zitierten Muster-Familie mit 20.000 kWh Gasverbrauch drohen nun also wegen der Gasumlage von 2,419 Cent nicht nur 483,80 Euro, sondern Mehrkosten von 575,72 Euro. Insgesamt also nochmals 91,92 Euro pro Jahr obendrauf. Monatlich rund 7,66 Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist Geld, aber im Vergleich zu den exorbitant gestiegenen Gaskosten insgesamt eher vernachlässigbar. Denn die Musterfamilie muss, wenn sie heute einen neuen Gas- und oder Stromvertrag abschließen müsste, ein Vielfaches an Kosten pro kWh zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diskussionen um weitere Finanz-Hilfen mehren sich daher:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert die Senkung der Mehrwertsteuer auf den Gas- und Strompreis von 19 Prozent auf den ermäßigten Satz von sieben Prozent. So würde die Musterfamilie im Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 20.000 kWh pro Jahr zwischen 378 Euro und 454 Euro sparen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE fordert hingegen eine Übergewinnsteuer: „Wenn man den Mut hat, den Steuersatz für Übergewinne auf 90 Prozent zu setzen, wie es Spanien und Griechenland tun, können mit einer Übergewinnsteuer bis zu 102 Milliarden Euro im Jahr alleine im Energiesektor eingenommen werden. Wenn man von den Einnahmen aus der Übergewinnsteuer nur ein Teil in einen Schutzschirm für kommunale Energieversorger investiert, könnte man die Gasumlage streichen und Millionen Menschen entlasten“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ampel überlegt man nach der heutigen Absage der EU-Kommission zumindest, die Mehrwertsteuer auf die Gasumlage auf anderem Wege zu kompensieren oder die Mehrwertsteuer auf den EU-Mindestsatz von 5 Prozent abzusenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle:https://www.energie-experten.org/news/eu-keine-mehrwertsteuer-ausnahme-fuer-gasumlage</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/08/17/keine-mehrwertsteuer-ausnahme-fuer-gasumlage/">Keine Mehrwertsteuer-Ausnahme für Gasumlage</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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		<item>
		<title>Jetzt auch für Bestandsanlagen: Habeck kassiert 70 Prozent-Abregelung komplett!</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/07/26/jetzt-auch-fuer-bestandsanlagen-habeck-kassiert-70-prozent-abregelung-komplett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 07:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Gaspreise]]></category>
		<category><![CDATA[KFW-Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Solaranlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit hätte wohl keiner gerechnet. Erst kürzlich wurde die 70 Prozent-Begrenzung nur für neue Solaranlagen gekippt. Gut so. Die Begründung, warum Altanlagen ausgenommen wurden, klang plausibel, aber ungewöhnlich: Netzbetreiber planen ja mit den Anlagen und sowieso gebe es zu wenig&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Damit hätte wohl keiner gerechnet. Erst kürzlich wurde die 70 Prozent-Begrenzung nur für neue Solaranlagen gekippt. Gut so. Die Begründung, warum Altanlagen ausgenommen wurden, klang plausibel, aber ungewöhnlich: Netzbetreiber planen ja mit den Anlagen und sowieso gebe es zu wenig Handwerker. Jetzt verkündete Habeck auch das Aus für die 70 Prozent Wirkleistungs-Abregelung für alle Bestandsanlagen. Versteckt im gestern vorgestellten &#8220;Energiesicherungspaket&#8221;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die&nbsp;<a href="https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/photovoltaik/betrieb/abregelung">70-Prozent-Regelung</a>&nbsp;kann der Netzbetreiber seit 2012 die Solarstrom-Einspeisung von Privathaushalten ins Netz drosseln. Dieser Zugriff soll Stromnetzstabilität sicherstellen, falls das Netz überlastet ist. Aktuell dürfen daher maximal 70 Prozent des produzierten Stroms eingespeist werden, der Rest muss selbst verbraucht werden. Diese Regelung ist bürokratisch, veraltet und mindert unnötig das in Deutschland nutzbare PV-Potenzial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Zuge der EEG 2023-Novelle beschlossen, dass die Regelung, dass am Netzverknüpfungspunkt die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzt werden muss, ab dem 1. Januar 2023 für Neuanlagen entfällt. Für Bestandsanlagen blieb die gesetzliche Vorgabe zur Wirkleistungsbegrenzung gemäß § 9 EEG 2023 zunächst jedoch bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Begründung wurde angeführt, dass die Abregelung einerseits bereits bei der Prüfung der Netzanschlussbegehren und Netzanschlusszusagen von den Netzbetreibern berücksichtigt wurde. Und andererseits, dass für das Zurücksetzen von Wechselrichtern momentan zu wenig Fachkräfte zur Verfügung stünden bzw. der Aufwand nur einem geringen Mehrwert gegenüberstehe, da der Solarertrag der Bestandsanlagen sich allenfalls um 5 Prozent erhöhe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich Deutschland durch den russischen Angriff auf die Ukraine weiterhin in einer angespannten Gasversorgungslage befindet, sollen laut gestern vorgestelltem&nbsp;<a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Energie/20220721_energiesicherungspaket.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energiesicherungspaket</a>&nbsp;die Befüllung der Gasspeicher weiter gestärkt, der Erdgasverbrauch in der Stromerzeugung weiter gesenkt sowie Effizienz- und Einsparmaßnahmen erweitert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Erdgasverbrauch in der Stromerzeugung zu senken, will die Bundesregierung neben Steinkohlekraftwerken auch Braunkohlekraftwerke als Reserve vorhalten und wenn nötig aktivieren. Daneben soll auch die Biogaserzeugung ausgeweitet werden. Im Energiesicherungspaket vom 21. Juli 2022 kündigt das BMWK zudem an, die Einspeisebegrenzung von PV-Anlagen auf 70% nun auch rückwirkend für bestehende Solaranlagen streichen zu wollen, um auch mehr Strom aus Solarenergie gewinnen und den Gasverbrauch weiter reduzieren zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Auch die erneuerbaren Energien sollen einen stärkeren Beitrag leisten, um Erdgas aus dem Strombereich zu verdrängen. […] Damit Solaranlagen ebenfalls mehr Strom einspeisen können, ist angestrebt, die 70 Prozent-Kappungsregel für Bestandsanlagen zu streichen. Für Neuanlagen gilt das schon ab dem 1.1.2023. Derartige Maßnahmen verlangen gesetzliche Änderungen, die eng innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bringt die Aufhebung der 70%-Begrenzung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Anlagenbesitzer bringt die Aufhebung der 70%-Begrenzung sicher ein gutes Gefühl, nun quasi nicht Potenzial oder Dachfläche unnötigerweise ungenutzt zu verschenken. Quantitativ ist der Effekt eher gering:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die tatsächliche Stromerzeugung oberhalb 70 % der installierten Nennleistung ist aufgrund der Einflussfaktoren auf die Leistung von Solarmodulen daher sehr selten. Dies führt dazu, dass die praktischen Auswirkungen der 70%-Abregelung einer Solaranlage sehr gering ausfällt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Je nach Lage und individueller Ausrichtung der PV-Anlage, sowie verwendeter Technik nennt das Fraunhofer ISE* Einnahmeverluste von rund 2 bis 5 % im Jahr durch die 70 % Abregelung.</li><li>Nach Angaben der Bundesnetzagentur lag der Anteil von Solarstrom an der abgeregelten Strommenge 2019 bei 2,7 %, wohingegen rund 96,7 % Windstrom abgeregelt wurde.</li><li>Eine Analyse von Janko Kroschl, Dipl.-Ing. Gutachter für PV-Technik und Solarwärme bei der DGS, vom Juni 2022 ergibt Einspeise-Verluste durch die 70%-Abregelung nach EEG im Jahr von 4,5% der jährlichen Solarernte. An einzelnen Tagen könne es laut DGS zu Verlusten von bis zu 17 % der möglichen Tages-Ernte kommen</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: https://www.energie-experten.org/news/jetzt-auch-fuer-bestandsanlagen-habeck-kassiert-70-prozent-abregelung-komplett</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/07/26/jetzt-auch-fuer-bestandsanlagen-habeck-kassiert-70-prozent-abregelung-komplett/">Jetzt auch für Bestandsanlagen: Habeck kassiert 70 Prozent-Abregelung komplett!</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ölheizung auf Gas umrüsten: Kosten und Vorteile</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/07/21/oelheizung-auf-gas-umruesten-kosten-und-vorteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 07:41:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gas Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Gaspreise]]></category>
		<category><![CDATA[ÖL-Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Umrüstung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer seine Ölheizung umrüstet, wechselt meist zu Gas&#160;beziehungsweise Erdgas, seltener zu&#160;Flüssiggas. Für ein&#160;durchschnittliches Einfamilienhaus&#160;ist mit&#160;Kosten von mindestens 9.000 Euro&#160;für diese Umrüstung zu rechnen. Bei Mehrfamilienhäusern hängen die Kosten an der Größe des Gebäudes bzw. an der Anzahl der zu versorgenden&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/07/21/oelheizung-auf-gas-umruesten-kosten-und-vorteile/">Ölheizung auf Gas umrüsten: Kosten und Vorteile</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer seine Ölheizung umrüstet, wechselt meist zu Gas</strong>&nbsp;beziehungsweise Erdgas, seltener zu&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/fluessiggas/">Flüssiggas</a>. Für ein&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/zweifamilienhaus-kosten-der-oelheizung/">durchschnittliches Einfamilienhaus</a>&nbsp;ist mit&nbsp;<strong>Kosten von mindestens 9.000 Euro</strong>&nbsp;für diese Umrüstung zu rechnen. Bei Mehrfamilienhäusern hängen die Kosten an der Größe des Gebäudes bzw. an der Anzahl der zu versorgenden Wohneinheiten. Hier sind Kosten von bis zu 20.000 Euro möglich. Ein neuer Gasanschluss oder das Entsorgen des Öltanks kann die Kosten deutlich nach oben treiben. Dafür entfällt der Lagerplatz für das Heizöl und die&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/klima-schuetzen/klimawandel/was-ist-co2/">CO<sub>2</sub></a>&#8211; sowie Feinstaub-Emissionen sind mit Gas niedriger als mit einer&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung/">Ölheizung</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben des BDEW ist etwa&nbsp;<strong>die Hälfte aller Ölheizungen leicht auf Erdgas oder Fernwärme umrüstbar</strong>. Das<a href="https://www.co2online.de/foerdermittel/foerderung-heizungsoptimierung/">&nbsp;Umrüsten auf Gas</a>&nbsp;ginge bei fast 50 Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser und bei etwa 36 Prozent der Mehrfamilienhäuser. Das Umrüsten der Ölheizung auf&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung-auf-gas-umruesten/">Fernwärme</a>&nbsp;ist vor allem bei Mehrfamilienhäusern leicht machbar (bei elf Prozent der Gebäude gegenüber nur drei Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Umrüsten einer Ölheizung auf eine&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/waermepumpe/">Wärmepumpe</a>&nbsp;und das Umrüsten einer Ölheizung auf Pellets hat einige&nbsp;<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung-vorteile-nachteile/">Vorteile</a>&nbsp;– aber ebenso Nachteile, wie die nachfolgende Tabelle zeigt</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th scope="col">Heizungsart</th><th scope="col">Funktionsweise</th><th scope="col">Vorteile zur Ölheizung</th><th scope="col">Nachteile zur Ölheizung</th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Gasheizung</strong></td><td>Verbrennung von<br>Erd- oder Flüssiggas</td><td>Umrüstung vergleichsweise günstigetwas geringere CO<sub>2</sub>&#8211; und Feinstaub-Emissionenkein Lagerplatz erforderlich (außer Flüssiggas)</td><td>Gasanschluss nötig (oder Tank für Flüssiggas)weiter abhängig von fossilen Brennstoffen</td></tr><tr><td><strong>Wärmepumpe</strong></td><td>überträgt Erd-, Wasser-<br>oder Luftwärme<br>auf Heizkreislauf</td><td>vor allem Erdwärmepumpen sehr effizientgeringer Platzbedarfkombinierbar mit Photovoltaiknutzbar mit Ökostromgeringere CO<sub>2</sub>&#8211; und Feinstaub-Emissionen</td><td>hohe Investitionskostenabhängig von Stromversorgungim Altbau wegen höherer Vorlauftemperaturen meist nicht sinnvolloptimal nur mit Flächenheizkörpern wie Fußbodenheizung</td></tr><tr><td><strong>Fernwärme</strong></td><td>Kraftwerk versorgt<br>mehrere Haushalte;<br>Heißwasser oder Dampf<br>direkt angeliefert</td><td>nimmt besonders wenig Platz einkeine Abgase/kein Schornstein nötiggeringere Wartungskostengeringere CO<sub>2</sub>&#8211; und Feinstaub-Emissionen (je nach Brennstoff)</td><td>geringer Wirkungsgrad durch oft lange Transportwegemeist nur ein regionaler Anbieter</td></tr><tr><td><a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/pelletheizung/"><strong>Pelletheizung</strong></a></td><td>Verbrennung von Holz,&nbsp;meist zusammengepresster<br>Sägespäne (Abfallprodukt)</td><td>nachwachsender RohstoffWirkungsgrad von über 90 ProzentCO<sub>2</sub>-neutral</td><td>hohe InvestitionskostenLagerung benötigt viel Platzhöhere Feinstaub-Emissionen</td></tr><tr><td><strong>Solarthermie</strong></td><td>wandelt Sonnenwärme<br>in Heizwärme um</td><td>zukunftssicher, weil Sonnenenergie unbegrenzt verfügbarlange LebensdauerCO<sub>2</sub>-neutral, keine Feinstaub-Emissionen</td><td>nur in Kombination mit anderen Systemen einsetzbarzusätzliche Investition, oft lange Amortisation</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung-auf-gas-umruesten/#:~:text=Wer%20seine%20%C3%96lheizung%20umr%C3%BCstet%2C%20wechselt,der%20Gr%C3%B6%C3%9Fe%20des%20Geb%C3%A4udes%20bzw.">https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/oelheizung-auf-gas-umruesten/#:~:text=Wer%20seine%20%C3%96lheizung%20umr%C3%BCstet%2C%20wechselt,der%20Gr%C3%B6%C3%9Fe%20des%20Geb%C3%A4udes%20bzw.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/07/21/oelheizung-auf-gas-umruesten-kosten-und-vorteile/">Ölheizung auf Gas umrüsten: Kosten und Vorteile</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Warnung vor steigenden Gaspreisen</title>
		<link>https://energieberatung-hannover.com/2022/03/06/warnung-vor-steigenden-gaspreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Wolter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2022 09:59:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gaspreise]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sanktionen gegen Russland könnten zu steigenden Gaspreisen in Deutschland führen, warnen Experten. Was könnte bei einem Ausfall russischer Gaslieferungen passieren? Eine Eskalation in der Ukraine-Krise könnte zu steigenden Gaspreisen führen. Mögliche Sanktionen gegen Russland im Energiebereich würden in jedem Fall&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://energieberatung-hannover.com/2022/03/06/warnung-vor-steigenden-gaspreisen/">Warnung vor steigenden Gaspreisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://energieberatung-hannover.com">Energieberatung Hannover</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Sanktionen gegen Russland könnten zu steigenden Gaspreisen in Deutschland führen, warnen Experten. Was könnte bei einem Ausfall russischer Gaslieferungen passieren?</h5>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Eine Eskalation in der Ukraine-Krise könnte zu steigenden Gaspreisen führen. Mögliche Sanktionen gegen Russland im Energiebereich würden in jedem Fall auch europäische Verbraucher treffen, sagte Timm Kehler, Vorstand des Branchenverbands Zukunft Gas, der Nachrichtenagentur dpa. Preissteigerungen würden mittels langfristiger Verträge verzögert an die Verbraucher weitergegeben.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Die Energieexpertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sagte: &#8220;Ohne Frage sind wir in einer sehr ernsten Situation, auch inmitten eines fossilen Energiekrieges.&#8221; Die Energiewende müsse angeschoben werden, um möglichst wegzukommen von allen fossilen Energien. &#8220;Die Gaspreise sind ja schon aufgrund der schwierigen Lage gestiegen und es ist jetzt auch eher mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen&#8221;, sagte Kemfert.</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Nach der russischen Anerkennung der selbsternannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk in der Ostukraine plant die EU-Kommission Maßnahmen gegen Russland im Finanzbereich. Sanktionen zum Beispiel gegen den russischen Energiesektor sind für den Fall vorbereitet worden, dass Russland einen Angriff auf die ganze Ukraine startet.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">&#8220;Große Herausforderung&#8221;</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Kerstin Andreae, Chefin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, sagte der dpa: &#8220;Wenn die Lieferungen aus Russland von einem Tag auf den anderen ausfallen, ist das eine große Herausforderung, vor der die Bundesregierung und die Energiewirtschaft dann stehen würden. Aber wir haben in Europa Sicherungsmechanismen, die dann greifen. In jedem Fall sind Haushaltkunden und verschiedene Einrichtungen durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Auch würden vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie oder der Wechsel auf andere Energieträger die Nachfrage nach Gas drosseln.&#8221;</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Deutschland beziehe Erdgas auch aus weiteren Lieferländern, so Andreae. &#8220;Zudem besteht die Möglichkeit, in gewissem Umfang zusätzliche Flüssiggas-Mengen beispielsweise aus den USA zu beziehen. Man würde prüfen: Welche Alternativen gibt es?&#8221; Zudem sei Deutschland keine Insel, sondern Teil eines europäischen Erdgas-Versorgungsystems, in dem sich die EU-Staaten im Bedarfsfall gegenseitig unterstützten. Hierzu gebe es entsprechende verbindliche Vorsorgepläne. &#8220;Aktuelle Berechnungen der Bundesregierung zeigen, dass Deutschland voraussichtlich auch dann über den Winter kommt, wenn Russland seine Erdgaslieferungen komplett einstellen würde. Die Situation wäre also schwierig, aber sie ist zu meistern.&#8221;</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Kehler vom Branchenverband Zukunft Gas sagte: &#8220;Wir beobachten die Lage in der Ukraine mit großer Sorge. Wir hoffen, dass die Diplomatie doch noch Erfolg hat und kein kriegerischer Konflikt eintritt.&#8221; Europa sei abhängig von Energieimporten. Umso wichtiger sei jetzt, weiter über eine Diversifizierung der Gasversorgung nachzudenken und auch den Bau eines deutschen LNG-Terminals voranzutreiben.</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">Deutschland abhängig von russischen Gaslieferungen</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Energieexpertin Kemfert sagte, Deutschland sei sehr abhängig von russischen Gaslieferungen. Über 50 Prozent der Gaslieferungen kämen aus Russland. Mit der Inbetriebnahme von Nord Stream 2 würde der Anteil noch deutlich steigen auf knapp 70 Prozent. &#8220;Das ist tatsächlich eine zu starke Abhängigkeit, auch eine gefährliche Abhängigkeit.&#8221;</p>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Der Branchenverband der Speicherunternehmen, die Initiative Energien Speichern (INES), geht davon aus, dass die deutsche Gasversorgung in den kommenden Tagen und Wochen einen Ausfall aller russischen Gasimporte überstehen könne. Bedingung sei, dass die Temperaturen weiterhin mild blieben und ausreichend Flüssig-Erdgas (LNG) für den EU-Binnenmarkt verfügbar sei, sagte Verbandsgeschäftsführer Sebastian Bleschke. &#8220;Da eine solche Situation in der Vergangenheit bislang noch nicht aufgetreten ist, bleibt allerdings eine gewisse Unsicherheit bestehen.&#8221;</p>
<h2 class="meldung__subhead columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two">Füllstände der Speicher weiterhin niedrig</h2>
<p class="m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two textabsatz columns twelve">Die Füllstände der Speicher in Deutschland hätten am vergangenen Sonntag bei rund 31 Prozent gelegen. &#8220;Die Füllstände sind also weiterhin sehr niedrig, aber nicht mehr historisch tief.&#8221; Laut INES gibt es in Deutschland 47 Untertagespeicher, die von rund 25 Firmen betrieben werden. Die Speicher gleichen Schwankungen beim Gasverbrauch aus und bilden damit eine Art Puffersystem für den Gasmarkt.</p>
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<div class="copytext-element-wrapper__divider columns twelve m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two"></div>
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<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/warnungen-gaspreise-ukrainekrise-101.html" target="_blank" rel="noopener">Quelle: Hans-Joachim Vieweger, ARD Berlin</a></p>
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